„Dinge anders zu machen, kostet immer Mut.“
Bettina, „Wir machen Mut und Möbel“ ist das Motto der diesjährigen MÖBELMEILE. Was hast du gedacht, als du es zum ersten Mal gehört hast?
Ich habe sofort gedacht: Dieses „M und M“ ist schon besonders werbewirksam. Alliteration hat man das bei mir im Deutschunterricht genannt. Und ich dachte: Das muss es sein.
Wann musstet du zuletzt in deinem Unternehmen richtig mutig sein?
Eigentlich von Beginn an. Denn Dinge anders zu machen, kostet immer Mut.
Was bedeutet Mut für dich persönlich?
Mut ist für mich immer auch eine Frage der Haltung. Welche Haltung habe ich zu bestimmten Themen? Wofür stehe ich? Das gehört für mich unmittelbar zusammen.
Wofür braucht unsere Branche aktuell am meisten Mut?
Dafür, „outside the box“ zu denken. Einfach einmal einen Schritt herauszugehen und Dinge anders zu machen, als es in der Branche üblich ist.
Was gibt dir trotz all der Herausforderungen, vor denen sowohl unsere Branche als auch die Welt momentan stehen, Zuversicht?
Ich bin fest davon überzeugt, dass man Mut zur Marke haben muss. Und genau das macht mir Zuversicht. Denn mit Marke geht es um Emotionalität und um Storytelling, um die Menschen zu begeistern.
Wo siehst du aktuell die größten Chancen für die Möbelbranche?
Die große Chance liegt darin, dass wir ganz nah an die Menschen herankommen, denn wir gehen gewissermaßen in ihr Zuhause. Wir bieten ihnen Dinge, die ihre private Umgebung schöner macht und so die Lebensqualität steigert. Und ich glaube, das ist mit das Wertvollste, was man überhaupt bieten kann.
Warum ist es gerade jetzt wichtig, eine Messe wie die MÖBELMEILE zu veranstalten?
Weil auf einer Messe Menschen zusammenkommen und weil man die Dinge wirklich erlebt. Man kann sie sehen, anfassen, sich hinsetzen und mit anderen Menschen darüber sprechen. Das ist ein ganz anderes Erlebnis.
Natürlich hat die digitale Welt ihre Vorteile und kann all das hervorragend ergänzen. Aber über eine echte Begegnung geht einfach nichts.
Warum habt ihr euch entschieden, auch in diesem Jahr wieder alles für die Messe zu geben?
Wenn wir erst einmal im Messemodus sind, dann können wir nicht anders.
Was ist dein persönliches Versprechen an die Besucherinnen und Besucher der diesjährigen MÖBELMEILE?
Kommen Sie zu uns, entdecken Sie unsere Lieblingsräume und nehmen Sie einfach das mit, was Sie morgen erfolgreich machen kann. Und wer nicht kommt, ist selbst schuld. (Lacht.)
Zum Schluss ein Zitat von Theodore Roosevelt: „Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, dort, wo du bist.“ Was fällt dir dazu ein?
Der scheint ja aus Ostwestfalen gewesen zu sein. (Lacht.)
